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Ausbildung Fachbereich Elektriker
 
Personenbefreiung aus Aufzügen

Gemäss Jahresprogramm der Elektriker Fachgruppe stand am Dienstag 10. Mai 2011 eine Übung zum Thema „Personenbefreiung aus Aufzügen“ an.
Die Ausbildungssequenz fand im Aufzugsausbildungszentrum der Firma Schindler in Ebikon statt.
Im Ausbildungszentrum der Schindler Aufzugs AG sind alle Arten von Aufzügen vorhanden, welche die Feuerwehrelektriker bei ihren Einsätzen antreffen können. Jedoch ist die Firma Schindler nicht die einzige Liftbaufirma. Es gibt unzählige andere Unternehmen die in diesem Segment ihre Produkte anbieten. So hat jeder Hersteller seine eigenen Techniken und Arten von Steuerungen. Grundsätzlich werden aber zwei Arten von Aufzügen unterschieden. Es sind dies hydraulische Aufzüge und die so genannte Seilaufzüge.
In Zusammenarbeit mit Rolf Kurmann der Firma Schindler wurde der Abend in drei Teile gegliedert.
In einem Theorieblock wurde auf verschiedene Themen eingegangen mit welchen die Feuerwehrelektriker konfrontiert werden können.
Oberstes Gebot ist die eigene Sicherheit. Durch falsches Vorgehen kann es zu Quetschunfällen oder sogar zu Abstürzen kommen. Auch die Gefahr durch einen Stromschlag im Zusammenhang mit Wasser in Liftschächten ist gegeben.
Anhand einer abgegebenen Checkliste kann der Feuerwehrelektriker eine gewisse Gefahr minimieren.
An den aufgebauten Anlagen wurden die Feuerwehrleute mit den verschiedenen Antriebsarten, Türöffnungsmechaniken und Gefahrenquellen konfrontiert.
Jeder hatte die Möglichkeit selber Hand anzulegen und sich mit den gestellten Problemen auseinanderzusetzen. Die Gefahr von geöffneten Liftschachttüren ist nicht zu unterschätzen. Die Möglichkeit einer Person, die in einen offenen Liftschacht stürzt, ist gross. Türen müssen unbedingt verschlossen oder bewacht werden.
Durch die richtige Technik und das korrekte Vorgehen beim Öffnen einer Aufzugstüre werden keine Schäden angerichtet. Schweres Pioniermaterial wäre sicher die falsche Art eine Aufzugstüre zu öffnen. Ganz nach dem Motto „Zuerst Denken dann Handeln“.
Die heutige Generation von Personen- und Warenaufzüge haben die Maschinen- und Steuerungseinheiten nicht mehr in einem so genannten Maschinenraum der sich oben oder unten im Gebäude befindet.
Die vorhandenen Anlagendokumentationen helfen mit, dass der Feuerwehrelektriker seinen Auftrag richtig und ohne Personen- und Sachschäden erledigen kann.
Wichtig ist, dass bei einem Ereignis die Elektrikergruppe aufgeboten wird. Die Eingeteilten sind dafür ausgebildet, kennen die Gefahren und wissen was zu tun ist. Die zuständigen Pikettorganisationen der Liftfirmen haben meistens eine längere Interventionszeit als die Feuerwehr. Somit macht eine Personenbefreiung durch die Feuerwehr sicher Sinn. Wichtig ist aber, dass nur instruierte und ausgebildete AdF an den Geräten arbeiten. Schere und Spreizer sind Tabu.
Zusammenfassend war dieser Aktionsabend für alle Beteiligten sehr lehrreich und interessant.
An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich bei Rolf Kurmann von der Firma Schindler AG bedanken. Das vorhandene Ausbildungszentrum bietet ideale Voraussetzungen für diese Ausbildungssequenz. Die Elektriker der Feuerwehr Emmen konnten ihren Wissenstand über das Thema Liftrettungen vertiefen und festigen.

Chef Elektriker Feuerwehr Emmen
Lt Daniel Müller

   
   
   

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